BI: Aufschneiden, aufgabeln, auslöffeln – lieber mit Palo in die neue BI-Welt

27. August 2010 um 9:53 am | Veröffentlicht in BI, Excel, Open Source, Palo | 1 Kommentar

Nun sind wieder sieben Wochen seit meinem letzten Beitrag vergangenen … und die letzten Einträge hatten durchgehend einen starken Visualisierungsbezug. Das Thema Business Intelligence kam zu kurz. Daher nun wieder ein reiner BI-Beitrag, wenn auch etwas abstrakterer Natur zum Thema, wie der Einstieg in das Thema BI gemeistert werden kann.

Die vergangene Woche war ich bei einem Kunden, einem mittelständischen Weltmarktführer, der mit seinem Berichtswesen nicht zufrieden ist und das Thema Business Intelligence angehen möchte. Man lud mich für einen Tag ein, BI einigen Interessierten näher zu bringen. Also haben wir erstmal einige Grundlagen geklärt und Vokabeln gelernt.

Während der Veranstaltung wurde mir noch einmal sehr deutlich, dass der Einstieg in das Thema BI verdammt schwierig ist. Wenn ich dann die Erfahrungsberichte anderer BI-Berater höre, scheint mir, dass sich der BI-Einführungsprozess etwas schnippig am besten mit den drei Begriffen „aufschneiden, aufgabeln, auslöffeln“ beschreiben lässt.

    Timo Elliott auf einer SAP Präsentation

  • Aufschneiden
    Smarte junge Männer in Maßanzügen präsentieren auf „Kunden-Events“ rhetorisch brillant vor einem staunenden Publikum die Neuerungen der BI-Industrie. Bunte Dashboards und „Mobile Reporting“ sind durch die neue Generation von smartphones und das iPad wieder sehr en vogue. Den resultierenden „Das will ich auch haben“-Effekt kann ich gut verstehen. Herr Elliott selbst bezeichnet diese Applikationen als „great attention-grabber“ …
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  • Aufgabeln
    Beeindruckt durch das Gesehene entscheidet man sich für einen Anbieter, der die schönsten bunten Beispiele gezeigt hat. Man erhält einen „Zoo von Tools“, die alle tolle Dinge können, aber auch bezahlt werden wollen. Aber nicht nur Lizenzkosten fallen an, auch das – erste – BI-Einführungsprojekt kostet gut gerne eine sechstellige Summe.
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  • Auslöffeln
    Es folgt die Phase der Ernüchterung – irgendwie ist es doch nicht ganz so einfach: die Anforderungen der Berichtsempfänger sind unklar, die Datenbasis ist komplexer als gedacht, Kennzahlen sind nicht einheitlich definiert und die Unterstützung durch das oberste Management lässt auch zu wünschen übrig. Einige Abteilungen mauern – wer will schon umfassende Transparenz? – und wie aus heiterem Himmel ist das Thema Datenqualität auf einmal allgegenwärtig. Die Projektkosten sind völlig aus dem Ruder gelaufen …

Natürlich überspitze ich maßlos, dennoch: viele BI-Projekte scheitern an den hohen Ansprüchen, die an sie gestellt werden. Im Ergebnis werden die etablierten Lösungen häufig nicht genutzt, weil man nicht weiß wie und lieber wieder Excellisten per EMail versendet. Der Begriff „Business Intelligence“ ist im Unternehmen verbrannt – Schade.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden: Ich bin sicher, dass sich smartphones oder das iPad sehr gut als Reportingmedium eignen! Aber sie taugen meines Erachtens nicht als Motivation und Ausgangspunkt für ein erfolgreiches BI-Einführungsprojekt. Die Fachlichkeit – was brauche ich für Informationen um entscheiden zu können – steht im Vordergrund nicht die Technik. Dennoch ist ein Verständnis für die zugrunde liegenden Konzepte und die technischen Implikationen für den Projekterfolg essentiell.

Ich empfehle deshalb in das Thema Business Intelligence mit Palo einzusteigen. Warum?

  • Palo ist sehr eng verzahnt mit Excel, so dass vorhandenes Excel-KnowHow genutzt werden kann. Ich muss „nur BI“ lernen, bewege mich aber im gewohnten Umfeld, denn Palo erweitert Excel um BI-Funktionalitäten.
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  • Palo ist vergleichsweise einfach: Begriffe wie Data Warehouse, Data Mart, MOLAP/ROLAP, Dimensionen, Kennzahlen und Hierarchien werden mit der Nutzung deutlich.
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  • Palo entwickelt sich mit: Gelingt der Eintritt in die BI-Welt mit Palo, so bietet Palo Reportingmöglichkeiten über das web und kann auch für große Anwendungen ausgelegt werden.
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  • Palo eignet sich für Reporting, Analyse und Dashboarding. Ein Tool für alle Lebenslagen – auch zur Abbildung eines Planungsprozesses!
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  • Der Einstieg in das BI-Thema ist mit Palo lizenzkostenfrei! Warum hohe Lizenzkosten für Tools ausgeben, von denen ich noch nicht weiß, ob ich sie tatsächlich benötige?

    Einen einfachen Einstieg in die technische Funktionsweise von Palo im Zusammenspiel mit Excel finden Sie hier.

Ein wesentlicher Grund für unbefriedigende Ergebnisse von BI-Projekten ist die mangelnde Zusammenarbeit von Fachbereich und IT. Die Bildung von interdisziplinären Teams ist der Dreh- und Angelpunkt erfolgreicher BI-Projekte. Nur wenn die Kommunikationen zwischen diesen beiden Gruppen passt, werden BI-Lösungen später auch genutzt.

Beide Gruppen haben jedoch Ihr ganz eigenes Vokabular. Deshalb: Geben Sie Ihren Controllern Zeit sich mit Palo und BI auseinanderzusetzen. Bilden Sie ein kleines Team von zwei, drei engagierten Zahlenwerkern, die keine Lust mehr haben 80% Ihrer Arbeitszeit mit dem Zusammenführen von Daten zu verbringen. Erst wenn diese ein tieferes Verständnis für BI und die verbundenen Konzepte erhalten haben, lassen Sie sich einige BI-Tools von anderen Herstellern vorstellen, falls Sie mit Palo nicht zufrieden sind.

Sie werden auf jeden Fall die richtigen Fragen stellen und sich nicht mit Blendwerk einlullen lassen!

Ich konnte meinen Kunden auf jeden Fall überzeugen, diesen Weg zu gehen.

Einen weiteren Anwendungsbericht wie Palo sogar mit einem SAP BW zusammenarbeitet finden Sie hier.

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Viel Erfolg, Lars

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Creative Commons License
Dieser Beitrag bzw. Inhalt ist unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

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1 Kommentar »

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  1. Hallo lieber Lars,

    Klasse Beitrag. Du hast es auf den Punkt gebracht. Glückwunsch!


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